Lenzing erweitert Angebot für Vliesstoffe in hochtechnologischer Versuchsanlage

Lenzing erweitert Angebot für Vliesstoffe in hochtechnologischer Versuchsanlage

Lenzing – Die Lenzing Gruppe, Weltmarktführer bei holzbasierten Spezialfasern, erweitert ihr Angebot an Lösungen für die Kosmetik-, Hygiene- und Medizinbranchen. Heiko Arnold, Technikvorstand der Lenzing Gruppe, und Jürgen Lehmann, Präsident der Hochschule Hof (Saale), haben jetzt einen Kooperationsvertrag zur Nutzung der neuen Versuchsanlage für Vliesstoffanwendungen unterzeichnet. Dieser läuft vorerst fünf Jahre und gibt Lenzing den Zugang zur Nutzung der Maschinen und Technologien.

Die Lenzing Gruppe wird die neue Versuchsanlage für Vliesstoffanwendungen der Hochschule Hof am Campus Münchberg ab Fertigstellung Anfang 2020 für Weiterentwicklungen und Tests ihrer Fasern nutzen. Sie erhält damit Zugang zu den neuesten und hochmodernen Maschinen und Technologien, die auch ihre Kunden und Partner in der Verarbeitung der LENZING™ Fasern verwenden. Gemeinsam können neue Produktqualitäten und Anwendungen entwickelt werden.

Ein maßgeblicher Teil der LENZING™ Fasern geht in Produkte des täglichen Kosmetik- und Hygienebedarfs und wird zunehmend auch für medizinische Zwecke eingesetzt. Viele Menschen kommen täglich mit LENZING™ Fasern in Berührung ohne es zu wissen, beispielsweise wenn sie Gesichtsmasken, Abschminktücher, Tücher für die Babypflege, Inkontinenzprodukte oder feuchtes Toilettenpapier verwenden.

„Die Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Münchberg der Hochschule Hof ist für uns ein weiterer Meilenstein zur Umsetzung der Unternehmensstrategie sCore TEN. Sie ermöglicht uns, noch enger mit unseren Kunden und Partnern in den Hygiene-, Kosmetik- und Medizinbranchen zusammenzuarbeiten und sie bei der Entwicklung neuer Produkte noch besser unterstützen zu können“, sagt Technikvorstand Heiko Arnold anlässlich der Unterzeichnung des Vertrages. „Das schafft für die Verbraucher nachhaltige und innovative Lösungen, die sie in ihrem täglichen Leben mit gutem Gewissen verwenden können.“

„Wir arbeiten seit vielen Jahren mit allen Kunden und Partnern entlang der Wertschöpfungskette zusammen und wollen auch die Kooperation mit den Markenartiklern noch verstärken. Die Nutzung der Anlagen der Hochschule Hof ermöglicht uns breitere Tests und eine schnellere Entwicklung neuer Anwendungen“, sagt Wolfgang Plasser, Vice President Global Business Management Nonwovens. „Wir erschließen damit auch neue Produktgruppen in der Medizinbranche, beispielsweise in der Wundversorgung, da Vliesstoffe aus unseren Fasern frei von chemischen Bindemitteln sind.“

„Diese Kooperation ermöglicht beiden Partnern eine optimale Nutzung der Vliesstoffmaschine und ist eine fast einzigartige Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie in diesem Segment. Textil ist weit mehr als Bekleidung. Wir bieten an der Hochschule die gesamte Kette der akademischen Ausbildung an. Vom Bachelor über den Master bis hin zur Promotion. Der Beruf Textilingenieur ist ein Beruf für die Zukunft“, so der Präsident der Hochschule Hof, Jürgen Lehmann.

Die Lenzing Gruppe kann mit dieser Kooperation ihr Produktportfolio weiter ausbauen. Ihre Fasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz haben einen besonders guten ökologischen Fußabdruck, sie sind biologisch abbaubar und gelten als Lösung gegen die zunehmende Verschmutzung von Land und Wasser durch Plastik.

Source of information

Lenzing & Profibusiness.world

Date

12.01.2019

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